MEDIZIN 2014: Neue Recall-Funktion für MEDICAL OFFICE

MEDIZIN 2014:
Neue Recall-Funktion für MEDICAL OFFICE® zog viele Besucher an den INDAMED-Stand

„Wir waren nach einigen Jahren Unterbrechung nun wieder auf der MEDIZIN präsent, und es war für INDAMED eine sehr erfolgreiche Messe“, fasst INDAMED-Geschäftsführer Uwe Streit die dreitägige Fachmesse in Stuttgart für sein Unternehmen zusammen. „Unsere neue Recall-Funktion für MEDICAL OFFICE® war für viele Ärztinnen und Ärzte aber auch medizinische Fachangestellte ein Grund, zu uns an den Stand zu kommen“, ergänzt INDAMED-Geschäftsführer Heiko Rügen. Die Notfallserverlösung erwies sich auch in Stuttgart als Dauerbrennerthema für den Praxissoftwarehersteller.

 Am INDAMED-Stand auf der MEDIZIN informierten sich Besucher über die neue Recall-Funktion und die Notfallserverlösung.

In der Recall-Funktion für MEDICAL OFFICE® können Ärztinnen und Ärzte individuelle Fallgruppen für Erinnerungen anlegen. Der Versand der Erinnerungsnachricht an die Patientinnen und Patienten kann wahlweise per Fax, E-Mail, Serienbrief oder SMS verschickt werden. Auf der MEDIZIN wurde diese Funktion auch von etlichen Praxisteams angeschaut, die noch mit einer anderen Praxissoftware arbeiten. „Wir haben die Recall-Funktion oft vorgeführt. Auch für Ärztinnen und Ärzte, die noch nicht mit MEDICAL OFFICE® arbeiten. Das freut uns natürlich ganz besonders“, erklärt Streit. „Offenbar ist diese Entwicklung ein möglicher Grund für einen Softwareumstieg auf MEDICAL OFFICE®“, freut sich Rügen. Das Messeteam von INDAMED hatte darüber hinaus alle Hände voll zu tun, um die Notfallserverlösung vorzustellen und zu erläutern. „Hier gibt es einen ganz enormen Bedarf“.

Medical Office Q I/2014

Medical Office

Was ist neu im Update I/2014

MEDICAL OFFICE ®  Zentrale

Chronikerziffer(n)

  • Der  Automatismus  der  Erkennung  von  Arzt-Patienten-Kontakten  wurde  dahingehend  erweitert,  dass  Kontakttage  mit  nur einem Verwaltungskomplex oder eine Sachkostenziffer nicht berücksichtigt werden.
  • Speicherung der importierter Laborbefunde
    Bisher  wurden  importierte  Laborbefunde  am  Tag  der  Barcodevergabe  gespeichert.  Neu  ist  die  Speicherung  am „Eingangsdatum im Labor“. Somit erfolgt auch bei späterer Barcodeerfassung eine einheitliche Verarbeitung.
  • Erkennung und Korrektur von nicht zum Kostenträger passenden Laborgefunden
  • Da es immer wieder vorkam, dass auf Kassenfällen angeforderte Laborbefunde als Privatleistungen übermittelt wurden (häufigbei IGeL Untersuchungen) erkennt MEDICAL OFFICE ®  dies nun und legt selbstständig einen privaten Fall an und überträgt die Gebührenziffern auf diesen Fall.
  • Druckersteuerung um den Typ „Druckergruppe“ erweitert
    Die  Druckersteuerung  wurde  um  den  Typ  Druckergruppe  erweitert.  Hiermit  ist  es  möglich  seitenabhängig  unterschiedliche Drucker zu definieren.
  • DALE-UV
    Die Dale-UV Abrechnung wurde auf Version 13 umgestellt. Diese Version ist ab 1.1.2014 gültig. In der Bedienung ändert sich dadurch nichts.
  • Muster3 (mutmaßlicher Tag der Entbindung)
    Der Durchschlag Muster 3b ist  neu  hinzugekommen und dient  als Ausfertigung für die Versicherten, z.B. zur Vorlage  beimArbeitgeber. Er enthält als Blankoformular keinen Barcode und das Statusfeld ist aus Datenschutzgründen geschwärzt.
  • Muster21 (Kinderkrankengeld)
    Die Blankodruckvorlage des o.g. Musters wurde aktualisiert. Felder für IBAN und BIC wurden aufgenommen.
  • H-Arztbericht
    Der H-Arztbericht wurde in die WYSIWYG – Ansicht überführt.

 

Hausarzt-EBM

Ziffer 1 und die neuen Versichertenpauschalen
In  Zusammenarbeit  mit  dem  Kompetenzteam  wurde  das  Verhalten  der  Ziffer  1  nochmals  überarbeitet.  Was  dabei rausgekommen ist sehen Sie hier. Das Original dieser Grafik finden Sie im Forum.

 

Medical Office – Was ist neu im Update III/2013

Medical Office – Software für die Arztpraxis

  • AMIS (Stand 1.6.2013) sowie die SV-Kataloge werden mit diesem Update aktualisiert.
  • S3C-Schnittstelle der gevko in MEDICAL OFFICE® bereits implementiert und zertifiziert
    „Die INDAMED GmbH hat für die Teilnehmer am AOK-Hausarztvertrag Niedersachsen bereits jetzt die zertifizierte S3C-Schnittstelle in ihrem Produkt MEDICAL OFFICE® integriert. … Somit ist die INDAMED GmbH bereits jetzt in der Lage Ärzte in Niedersachsen mit der S3C-Schnittstelle zu versorgen.“ Quelle: Website der Gevko
    Einschreibung in S3C Verträge
    Die Einschreibung der Ärzte erfolgt wie gewohnt im Datenpflegesystem beim Leistungserbringer. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Datenpflege ab Seite 6-76.
  • Abrechnung der S3C-Verträge
    Die Abrechnung der S3C Verträge erfolgt im Abrechnungssystem. Dazu wurde eine weitere Funktionsgruppe geschaffen. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Abrechnung ab Seite 12-1 ff.

MEDICAL OFFICE® Zentrale

  • Freigabe bereits versandter DMP-Bögen im Krankenblatt
    Bereits versandte DMP-Bögen können für den erneuten Versand nunmehr direkt im Krankenblatt freigegeben werden. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Zentrale ab Seite 6-93.
  • Tagesliste zeigt To-Do-Listen an
    Die Tagesliste wurde um die Möglichkeit der Anzeige von To-Do-Listen erweitert. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Zentrale ab Seite 8-20.
  • Behandlungsdatum setzen
    Um die Arbeit beim Nacherfassen von Hausbesuchen zu erleichtern kann das Behandlungsdatum global angepasst werden. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Zentrale ab Seite 6-89.
  • Kennzeichnung der BTM-Rezepte nach BtMVV möglich
    Die nach BtMVV möglichen Kennzeichen wurden in den Verordnungsdialog aufgenommen. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Zentrale ab Seite 9-144.

MEDICAL OFFICE® Abrechnungssystem

  • Zertifizierung eDMP Asthma bronchiale 2013 und Brustkrebs 2013 abgeschlossen
    MEDICAL OFFICE® ist für die Abrechnung o.g. eDMP’s zertifiziert.
  • DALE-UV Prüflauf und Abrechnung bezogen auf Leistungserbringer möglich
    DALE-UV Abrechnungen können jetzt je Leistungserbringer gefiltert werden. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Abrechnung ab Seite 6-1.
    Freigabe einer §301 Rechnung ausschließlich für den erneuten Versand möglich
    Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Abrechnung ab Seite 8-10.
  • Abrechnung der S3C-Verträge
    Für die Abrechnung der S3C Verträge wurde eine weitere Funktionsgruppe geschaffen. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Abrechnung ab Seite 12-1 ff.
  • Abrechnung der QS-Hörgeräte-Verordnungen
    Für die Abrechnung der QS-Hörgeräteverordnungen wurde eine weitere Funktionsgruppe geschaffen. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Abrechnung ab Seite 15-1 ff.

MEDICAL OFFICE® Datenpflege

  • Aufnahme der Möglichkeit eine automatisierte Datensicherung zu konfigurieren
    Unter Arbeitsplatz->Datensicherung wurde die Möglichkeit einer automatischen Datensicherung mit MEDICAL OFFICE® implementiert. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Datenpflege ab Seite 3-26.
  • Umstellung auf List&Label 18
    Das für die Druckausgabe verwendete Subsystem wurde aktualisiert. Um Schwierigkeiten bei der Anpassung von Formularen an den Drucker zu minimieren, wurde die zusätzliche Option <Seitenformat> in die Druckerkonfiguration aufgenommen. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Datenpflege ab Seite 3-14.
  • Konfigurationsmöglichkeit einer Druckerliste je Arbeitsplatz (To-Do-Liste für Druckaufträge)
    Von vielen Praxen wurde eine „Druckerwarteschlange“ gewünscht. Hierfür wurde die Druckerliste implementiert. Es handelt sich um eine To-Do-Liste, welche die offenen Druckaufträge der Patienten anzeigt. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Datenpflege ab Seite 3-26.
  • Übertragung der BG-IK in den Leistungserbringer
    Praxen mit Leistungserbringer, welche unterschiedliche BG-IK’s haben, können diese nun beim Leistungserbringer hinterlegen. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Datenpflege ab Seite 6-73.
  • Einschreibung in S3C Verträge
    Die Einschreibung der Ärzte in S3C-Verträge erfolgt wie gewohnt beim Leistungserbringer. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Datenpflege ab Seite 6-76.
  • Rechteverwaltung Terminplanung
    Für die neue Terminplanung wurden zusätzliche Rechte nötig. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Datenpflege ab Seite 6-93.
    Terminzonenverwaltung in neuer Struktur
    Im Rahmen der Überarbeitung der Terminplanung wurden auch die Konfigurationsdialoge im Datenpflegesystem überarbeitet. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Datenpflege ab Seite 7-1.
  • Auftragsverwaltung erweitert um Hierarchieauftrag und Einzelverarbeitung
    Um Workflows besser abbilden zu können, wurden die Auftragsverwaltung um die Möglichkeiten von Hierarchieaufträgen und Einzelverarbeitung von Aufträgen erweitert. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Datenpflege ab Seite 8-3.

MEDICA 2012 : INDAMED stellt neue Module vor

MEDICA 2012: INDAMED stellt neue Module und Services für MEDICAL OFFICE vor

Halberstadt, 11.10.2012. „Wir haben in diesem Jahr wieder einmal mehrere Highlights, die wir auf der MEDICA präsentieren“, freut sich INDAMED-Geschäftsführer Uwe Streit. So können die Besucher am INDAMED-Stand 15 in Halle 15 einen komplett neu entwickelten Terminplaner mit variablem Ressourcenmanagement für Ärzte, Räume, Geräte etc. ansehen und ausprobieren. „Wir haben einen Regelassistenten integriert, der sehr einfach zu handhaben ist“, verspricht Streit. Ebenso freut sich der INDAMED-Geschäftsführer darüber, dass das vollkommen neue Statistikmodul pünktlich zur Messe fertig wurde. „Auch hier haben wir größten Wert auf die einfache Handhabung bei größtem Nutzen gelegt“, erklärt Streit und verrät schon einmal, dass den Anwendern auch hier ein Regelassistent zur Seite steht: „Damit können sehr einfach komplexe statistische Abfragen erstellt und gespeichert werden.“ So erhalten Praxen, Ärztenetze und andere größere medizinische Einrichtungen einen schnellen Überblick zum Beispiel über die Auslastung. Last but not least hat INDAMED die grafische Dokumentationslösung Visiodok von MicroNova inklusive verschiedener Facharztmodule in die MEDICAL OFFICE-Systeme integriert. Ebenfalls am INDAMED-Stand zu begutachten ist die intelligente MEDICAL OFFICE-Datenspiegelung. Laut Streit ist dies besonders für Notebook-Nutzer und Zweigstellen eine einzigartige Lösung: „Mit unserer Datenspiegelung verbunden ist auch eine Notfallserverfunktion, so dass im Falle eines Serverausfalls ohne Verzögerungen weitergearbeitet werden kann.“ Das INDAMED-Team steht Interessenten für Beratungen und Präsentationen an Stand 15 in Halle 15 gerne zur Verfügung. Auch für das leibliche Wohl der Gäste wird gesorgt.

Medical Office – Update 4/12

Neuerungen in [wpseo] Medical Office[/wpseo] für das Quartal 4 / 2012

  •  Änderung des Verhaltens bei „fehlendem Fall“
    Wird im Krankenblatt versucht ein Eintrag zu machen, der zwingend einen Fall erfordert, erscheint jetzt nicht mehr der Hinweis, dass man einen Fall anlegen muss, sondern es geht eine neue erweiterte Fallauswahl auf, in der es auch einen Schalter <Neuer Fall> gibt, über den man dann direkt in den Kostenträger in die Neuanlage springt.
  • Texteinträge und Scan-Einträge können jetzt im Krankenblatt auch vorgenommen werden, wenn überhaupt noch kein Fall existiert. Es wird dann der erste Abrechner verwendet, auf den der Nutzer zugriffsberechtigt für irgendeine Fallart ist.
  • Zusätzliche Funktion bei Hausbesuchsziffern mit Doppelkilometerangaben
    In den Stammdaten des Patienten wurde das zusätzliche Feld „Entfernung zur Praxis“ aufgenommen. Wenn man eine Ziffer absetzt, welches als Begründung Doppelkilometer oder eine Hausbesuchszone erwartet, so wird dies auf Basis dieses neuen Feldes automatisch eingetragen.
  • Überarbeitung von Standarddialogen, Dialog „Fallauswahl“
    Einige häufig verwendete Dialoge wurden komplett überarbeitet. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Zentrale ab Seite 2-14 sowie ab Seite 6-5.
  • Bescheinigung „Arbeitsunfähigkeit“ mit Schnellstartliste
    Die AU wurde mit einer Schnellstartleiste ausgestattet. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Zentrale ab Seite 9-15.
  • Bescheinigung „Krankenhauseinweisung“ mit SchnellstartlisteDie Krankenhauseinweisung wurde mit einer Schnellstartleiste ausgestattet. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Zentrale ab Seite 9-26.
    Briefauswahl komplett erneuert
  • Der Dialog zur Briefauswahl wurde komplett erneuert. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch MEDICAL OFFICE® Zentrale ab Seite 9-69.

 

24h Rund um die Uhr Support

ab sofort hat die Fa.[wpseo] INDAMED[/wpseo] GmbH Ihr Supportkonzept nochmals erweitert.

So wird außerhalb der regulären Bürozeiten eine zusätzliche kostenpflichtige [wpseo]Hotline[/wpseo] angeboten.

Diese Hotline wird über eine 0900 – Nummer abgewickelt und steht allen Kunden und Partnern zur sofortigen Hilfe zur Verfügung.

Nummer: 0900 1463263
Zeit: Mo.-Fr. 18:00 – 8:00 Uhr und am Wochenende

Besetzung: durch einen Mitarbeiter des Second- oder Third-Level Supports

Kosten: € 1,99 / Min. Festnetz, Mobilnetz ggf. höher

Anwendertreffen für Ärzte & Praxispersonal

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Anwendertreffen „MEDICAL OFFICE® vor Ort“ 2012. Dort informieren Sie unsere Experten nicht nur über die Vorteile der neuen Programm-Version 2012 und die wichtigsten Gesetzesänderungen für 2012. Sie geben auch praktische Tipps zum Arbeiten mit Ihrem Programm. Die Veranstaltungen finden bundesweit statt und sind für Sie kostenlos. Jetzt informieren und anmelden!

Auf dem beiliegenden Infoblatt finden Sie alle Veranstaltungsorte mit allen weiteren Angaben.

Bitte melden Sie sich bis jeweils spätestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn mit beiliegender Antwort per Fax an 03941-571259 an.
Sie können sich auch unter www.indamed.de/anwendertreffen zu Ihrem gewünschten Veranstaltungsort anmelden.
Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

„Medical Office“ auf der MEDICA

Von der Terminverwaltung bis zur Abrechnung: Spezialisierte Software vernetzt Gemeinschaftspraxen und MVZ einfach und ausfallsicher.

Durch den steigenden Kostendruck und die wachsenden Versorgungsansprüche schließen sich immer mehr Ärzte in Gemeinschaftspraxen und Medizinischen Versorgungszentren zusammen. Die Vorteile bei Abrechnung und Patientenbetreuung gehen allerdings mit einem hohen Organisationsaufwand einher. Meist koordiniert ein zentraler Hauptserver über hochverfügbare, teure Standleitungen die Daten der verschiedenen Standorte. Fallen diese aus, kann in den Zweigstellen nicht weitergearbeitet werden.

Die auf Praxissoftware spezialisierte Indamed GmbH stellt auf der diesjährigen MEDICA in Düsseldorf eine Alternative vor: Ein innovativer Algorithmus sorgt dafür, dass Haupt- und Zweigstellenserver ständig abgeglichen werden. So hat jede Praxis alle Daten vorliegen und kann bei Leitungsausfall autonom weiterarbeiten. Dieses Exchange-Modul ist Teil des Programms Medical Office, das alle Aufgaben der Praxisverwaltung begleitet – von der Datenerfassung über die Abrechnungen bis zur Rezeptkontrolle und Terminvergabe.

Um Systembehinderungen aufgrund hoher Datenvolumina oder Arbeitsunterbrechungen durch Netzwerkstörungen zu vermeiden, wird für Medical Office Exchange in jeder Praxis ein Computer als Server eingerichtet. Über eine geschützte VPN-Internetleitung tauschen diese verschiedenen Standorte in Echtzeit ihren momentanen Datenstand aus, wobei eine differenzierte Rechteverwaltung die Vertraulichkeit der Patienteninformationen sicherstellt. Da somit überall dieselben, aktuellen Informationen vorliegen, kann jede Praxis auf dieser Basis weiterarbeiten, sollte die Verbindung unterbrochen werden.

Die währenddessen neu eingetragenen Daten werden lokal gespeichert und dem restlichen Netzwerk übermittelt, sobald die Leitung wieder steht. Das Eingreifen eines Technikers oder Änderungen in der Konfiguration sind nicht nötig, die Umstellung erfolgt automatisch. Zudem kann durch die dezentrale Struktur jede Praxis mit der vollen Geschwindigkeit ihres eigenen Netzwerks arbeiten. Auch die Anbindung an medizinische Geräte, bildgebende Systeme und Kartenleser ist an jedem Standort ohne Einschränkungen möglich.

Da man je nach Praxisgröße zwischen sehr leistungsstarken, aber auch ressourcenhungrigen Oracle-Datenbanken und schlankeren, kostenfreien Firebird-Datenbanken wählen kann, halten sich die Hardwareanforderungen in Grenzen. Zusätzlich kann ein Notebook als Notfallserver deklariert werden und bei einem Ausfall des eigentlichen Praxisservers einspringen. Dazu werden einfach alle anfallenden Daten in Echtzeit auf den gewünschten Rechner gespiegelt. Da das Notebook somit über den gesamten Bestand an Patientendaten verfügt, kann man damit beispielsweise auch zuhause die Abrechnung erledigen oder die digitale Akte zu einem Hausbesuch mitnehmen.

Patientendaten werden bei Behandlung und Abrechnung automatisch überprüft

Das elektronische Krankenblatt steht im Zentrum der Praxis-managementsoftware Medical Office. Hier werden alle Informationen zusammengefasst, von Risikofaktoren und Medikamenten bis zu den Daten medizinischer Geräte. Somit sind darin alle wichtigen Angaben – die entsprechenden Zugriffsrechte vorausgesetzt – einheitlich zugänglich. In der integrierten Auftragsverwaltung lassen sich umfangreichere Untersuchungen oder spezielle Leistungen strukturiert anordnen, kontrollieren und dokumentieren.

Diese detaillierten Patienteninformationen können in Verbindung mit den direkt in das System integrierten Datenbanken, wie ICD, OPS und Medikamentenliste, auch bei der Behandlung unterstützen. So vergleicht die Software zum Beispiel beim Ausstellen eines Rezepts die Patientenangaben mit den Anmerkungen und Inhaltsstoffen des gewünschten Präparats und weist auf etwaige Risiken durch Allergien oder Wechselwirkungen mit anderen verschriebenen Medikamenten hin.

Auch die Abrechnung erfolgt ähnlich automatisiert: Für den Abrechnungsdatentransfer zur Krankenkasse durchlaufen die relevanten Patientenakten eine Prüfung, an deren Ende alle Verletzungen der Gebührenordnung angezeigt werden. Hat man die Fehler korrigiert, erstellt der Computer die notwendigen Daten selbstständig. Ebenso sind Mischabrechnungen nach §302 oder EBM möglich. Um bei Privatversicherten die Übersicht zu behalten, werden alle ausgestellten Rechnungen in einer „Offene Posten“-Liste geführt. Anhand dieser werden nach einem frei wählbaren Zeitraum für alle nicht beglichenen Außenstände Mahnungen gedruckt. Wo eine externe Buchhaltung die Finanzverwaltung übernimmt, können alle Angaben auch über eine Schnittstelle exportiert werden.

Das gesamte Medical Office-Paket ist komplett werbefrei und wird rein über grafische Oberflächen gesteuert, tiefgehende Softwarekenntnisse sind nicht nötig. Bei Fragen stehen eine kontextabhängige Hilfe sowie eine Hotline zur Verfügung. Das Programm ist mit allen Windows-Betriebssystemen ab 32-Bit kompatibel. Wer sich selbst ein Bild von der Praxismanagement-Software machen möchte, kann diese auf der MEDICA am Stand von Indamed in Halle 15, Stand C16 testen. Mitarbeiter des Unternehmens stehen hier auch für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Quartalsupdate 4-2011

Die TAPI-Integration ist fertig gestellt.

 

Medical Office - TAPI

 

 

Das Auftragsblatt kann jetzt in der „Medical Office“ – Zentrale komplett parametriert werden.
(Reihenfolge ändern, Einträge von einer Ansicht in eine andere kopieren, Einträge löschen, Überschriften einfügen)

 

Medical Office - Laborblatt

„Medical Office“ mit dem IPAD nutzen

Ab dem 2. Quartal 2011 werden Anwender von Medical Office in der Lage sein, ihre Patienten mit Hilfe des inzwischen sehr belibten IPAD der Firma Apple, zu verwalten. Über eine entsprechende „App“ können Sie den gesamten Patientenstamm auslagern, ansehen und neue Informationen erfassen.

Damit wird der Hausbesuch zum „Heimspiel“. Wer also keinen Laptop mit unserer „Mobilversion“ mit sich führen möchte, hat mit dem iPad die Möglichkeit, trotzdem Aussagekräftig zu sein.